Die Kehrseite des Gesetzesentwurf von Barney Frank
10-25-2009
Neben vielen Unterstützern regt sich auch immer Kritik an dem neuen Gesetzesentwurf von Barny Frank. Einer der Befürworter der Online Casino Regulierung, Jemery Schrute, greift den Gesetzesentwurf in seiner vorliegenden Form scharf an.
Auswirkungen des Gesetzesentwurfes unklar
Ist das Gesetz wirklich hilfreich für die gesamte Online Casino Industrie? Und hat es wirklich eine Chance angenommen zu werden?
Jemery Schrute ist skeptisch gegenüber dem neuen Gesetzentwurf
Jemery Schrute von GamblingReview.com wirft einen alternativen Blick auf den Gesetzentwurf von Barney Frank's für die Legalisierung und Regulierung (sowie die Besteuerung) von Online-Glücksspielen in den USA aus. Dabei ist er sich nicht sicher, ob der Gesetzesentwurf eine solch gute Idee ist.
Schrute ist grundsätzlich Befürworter der Legalisierung von Online-Glücksspielen
Im Grunde war Schrute in der Vergangenheit ein Befürworter von Frank's Bemühungen, doch mit dieser neuen Analyse versucht Schrute offenbar den Anwalt des Teufels zu spielen. Dabei versucht er eine faire Analyse zu erstellen, was eigentlich mit der Online
Casino Spiel Industrie in Amerika passieren würde, wenn Frank's neues Gesetz in Kraft treten würde.
Verlagerung der Kompetenzen von den einzelnen US-Bundesstaaten auf die amerikanische Regierung
Inspiriert für seine Arbeiten haben ihn dabei die Schriften des kalifornischen Rechtsanwalts Martin Owens, der dem Gesetzentwurf von Bill Frank ebenfalls kritisch gegenübersteht. Schrute schreibt, dass das größte Problem des Entwurfes von Bill Frank ist, dass die "Rechte den einzelnen Bundesstaaten entzogen werden und zur US-Bundesregierung verschoben werden. … In Franks Gesetzesentwurf liegt die Befugnis zur Lizenzierung von Online-Casinos ausschließlich in den Händen des Bundesfinanzministeriums [der Vereingten Staaten von Amerika]."
Wichtige Interessengruppen werden vom Gesetzentwurf nicht berücksichtigt
Ein weiteres mögliches Problem des Gesetzentwurfes sind die
Casinos der Indianerstämme (die im Gesetzentwurf gar nicht beachtet werden und daher sehr wahrscheinlich dagegen klagen werden, falls das Gesetz akzeptiert werden sollte) und Finanzinstitutionen, die ebenfalls ausgelassen wurden. Da diese zwei der größten Kräfte in der Welt der Glücksspiele und Spielbanken sind, erscheint es ein wenig seltsam, dass diese in einem Entwurf für ein bundesweit gültiges US-Gesetz für Online-Glücksspiel nicht beachtet werden sollen. Dies weist nicht nur auf ein mögliches Scheitern des Entwurfes hin, sondern auch auf eine regelrechte Flut von anschließenden Beschwerden und Gerichtsverfahren, falls das Gesetz in Kraft treten sollte.